Worte wirken. Sofort und nachhaltig!“
                                                          (Irmgard Barta)

 

Eines der wesentlichsten Elemente in der Gewaltfreien Kommunikation, ist es, zu unterscheiden,

  1. wo ich mit meiner Aufmerksamkeit bin
  2. und wen etwas betrifft.

 

  • Bin ich bei mir und geht es gerade um mich?
  • Oder geht es gerade um jemand anders? Bin ich mit meiner Aufmerksamkeit wirklich wirklich beim anderen?
    Ohne das Gehörte mit meinen Gedanken zu vermischen?

 

Manchmal tun sich Menschen da wirklich schwer!

 

Stell dir vor: Deine Partnerin redet von der blauen Decke. Dabei – meinst du – sieht das doch ein Blinder, dass die nicht blau, sondern türkis ist.

Stell dir vor: Jemand, den du wirklich schätzt, äußert politische Meinungen, die in dir alles zusammenziehen lassen. Das kann doch nicht sein!

Immer wieder passiert es, dass andere Menschen andere Meinungen zu einem Thema haben, als wir selber.

Alles kein Problem!

Solange, Ihr euch trotzdem gut versteht.
Solange Ihr euch auf eine wertschätzende und friedvolle Art und Weise darüber austauschen könnt. Und du deinem Gegenüber zumindest “seins”, also seine Sicht der Dinge lassen kannst.

Schwierig kann es werden, wenn dir oder dem anderen das nicht mehr gelingt.
Wenn Ihr Zeit in unnütze Diskussionen steckt und euch nach und nach voneinander entfernt.

Die erste Frage, die sich zu diesem Zeitpunkt stellt, ist:

 

Müssen wir eine gemeinsame Entscheidung zu dem Thema treffen?

Falls die Antwort NEIN lautet, wie im Beispiel oben mit der Farbe der Decke oder der politischen Meinung,
zeig ich dir ein Wort von Vera Birkenbihl , das außerordentlich hilfreich sein kann, wenn du es und seine Bedeutung kennst:

Zweinigkeit 

  • We agree to disagree. = Wir stimmen überein, nicht übereinzustimmen.
  • We agree to differ. = Wie stimmen überein, anderer Meinung zu sein.

 

Schau Dir Vera Birkenbihl an, wie sie es genau erklärt:

Mach doch Folgendes:

Teste an unterschiedlichsten Themen.

  • Mach dir klar und bewusst: Was ist deine Meinung? Wie denkst du darüber?
  • Dann schau Dir interessiert und neugierig an,wie andere die Welt wahrnehmen und darüber denken.
  • Du kannst der gleichen, einer ähnlichen oder einer gänzlich anderen Meinung sein.
    Teste bei Deiner Partnerin/Deinem Partner, Kinder, Eltern, Freunde, Arbeitskollegen, …
    Wie hilfreich! Du brauchst nicht darüber diskutieren.
  • Wo bist Du mit anderen einig? Und wo zweinig?

 

Wenn Du magst, schreib mir Deine Erfahrungen!
Ich freu mich drauf!
Herzlichst,
Irmgard